| Nachgereicht: Verborgene Wege |
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| Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 10:56 Uhr | |||
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Plötzlich macht sich einer der Kameraden bemerkbar und ruft uns leise zu sich. Er hat etwas gefunden! Zugewachsene Betonblöcke eines alten Schutzbunkers. An dieser Stelle war einst der Zugang, aber vergeblich suchen wir nach einem Weg ins Innere, denn dieser Eingang wurde bereits vor Jahren gesprengt. Unser Führer aber kennt einen weiteren Zugang, der versteckt, einige Meter entfernt liegt. Er zeigt uns ein kleines Erdloch, kaum größer als der Körperumfang eines Menschen. Neugierig wie wir sind, schlüpfen wir durch das Loch und finden uns in den Gängen eines 200 Quadratmeter großen Schutzbunkers wieder. Auch wenn uns bewusst ist, dass bereits viele Andere vor uns den Bunker betreten haben, fühlen wir uns doch ein wenig wie Abenteurer, die einen Einblick in ein Zeugnis vergangener Tage erhalten. Wir versuchen stets zusammenzubleiben, denn nur allzu schnell kann man sich in den dunklen Gängen verlaufen. Aber auf unseren Führer ist Verlass. Er geleitet uns zielsicher wieder nach draußen. Ein kurzer Blick aufs Telefon reicht mir um zu begreifen, dass wir ohne Taschenlampen und ohne einen Bunkerführer dort nicht mehr so schnell den Ausgang finden würden. Aber da wir beides haben, können wir weiter lachen und in Ruhe uns alte „Raritäten“ aus vergangenen Tagen ansehen. Nach etwa einer halben Stunde sind wir wieder draußen und ich vermag auch zu behaupten, dass jeder trotz Neugier etwas froh war, wieder den freien Himmel über sich zu haben. Eine spannende Nacht geht zu Ende und ein interessanter Start ins Neue Jahr kann beginnen.
JN Baden-Württemberg
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