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Heldengedenken am Grünauer Waldfriedhof PDF Drucken E-Mail
Aktuelle Nachrichten
Dienstag, den 30. November 1999 um 00:00 Uhr

 

Am Volkstrauertag, dem 16.11.2008, machten sich mehrere junge Kameraden
der JN Treptow-Köpenick auf den Weg zum Waldfriedhof Grünau, um all jener
zu gedenken, welche in den größten und schwersten Stunden unseres Volkes
Leid und Not erduldeten und letztendlich das höchste Opfer für Volk und
Heimat erbrachten.

 

 

Die Aktivisten trafen sich zu diesem Zwecke am Sonntagmorgen und begaben
sich zu Fuß vom Bahnhof Grünau zum Friedhof, welcher nach gut zehn Minuten
erreicht wurde. Die Begräbnisstätte war zu diesem Zeitpunkt schon gut
besucht, vor allem ältere Herrschaften waren anzutreffen. Die Kameraden
gingen nun in geschlossener Formation mit Fahne und Gedenkkranz zu dem
Ehrenmal der gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges, vor welchem sie
dann Aufstellung nahmen. In einer kurzen Ansprache des JN-
Gruppenführers  legte dieser die Bedeutung des Tages für die nationale
Bewegung dar. Nun trug ein Kamerad zwei Gedichte über die Pflicht und
das Schicksal der Soldaten vor. Anschließend verlas er auch einen
Tatsachenbericht, verfasst von einem Wehrmachtssoldaten, der die
Situation Ostpreußens in den letzten Kriegstagen 1945 schilderte.
Die jungen Deutschen sangen, nachdem der Kranz abgelegt wurde, das Lied
"Ich hat einen Kameraden" und hielten eine Schweigeminute ab.
Abschließend endzündeten sie mehrere Kerzen und platzierten diese an der
Gedenkstätte. Es folgte der Abmarsch der Kameraden und die Heimfahrt.

Während der gesamten Gedenkveranstaltung wurden die Aktivisten von den
anwesenden Besuchern des Friedhofes interessiert, aber auch skeptisch
beäugt. Leider waren die Mitglieder der JN Treptow- Köpenick, trotz der
zahlreichen Besucher, die einzigen, welche den toten Helden an ihrem
Ehrenmal die gebührende Ehrerbietung erwiesen.

Traurigerweise ist das Heldengedenken für viele Männer und Frauen
unseres Volkes heutzutage nicht mehr relevant, und der Einsatz, die
Opferbereitschaft und die Leistungen unserer Ahnen werden verleumdet
und verurteilt.

JN  Treptow/Köpenick