| Krieg gegen die Biologie |
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| Lausitz | |||
| Montag, den 09. Januar 2012 um 10:11 Uhr | |||
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In der Welt bundesdeutscher Demokraten geistert eine “neue” Ideologie umher und sorgt mit ihren verwirrenden Ansichten für eine zerstörerisch wirkende Auflösung von Geschlecht, Ehe, Sitte und Anstand. Die Rede ist von der "Gener-Mainstream"-Ideologie. Hier soll mit wenigen Worten kurz dargestellt werden, was wir unter Gener-Mainstreaming verstehen können und dieser Irrglaube herkommt. Die Grundlage dafür ist die Ideologie der „Gender-Perspektive“, die sich in den 70er Jahren mit einem neuen radikalen Feminismus entwickelte. Zentraler Leitbegriff dieser Ideologie ist der neue Gender-Begriff. Danach gehören „sex“ und „gender“ nicht mehr zusammen, sondern stehen unverbunden nebeneinander, ja sogar in Opposition zueinander. In der Gender-Ideologie heißt es, dass „Sex“, das biologische Geschlecht, zwar von Natur aus gegeben ist, doch „Gender“ viel wichtiger sei, denn es sei lediglich eine „gesellschaftlich konstruierte Geschlechtsrolle“. Diese wäre an keine biologischen Vorgaben gebunden und daher beliebig veränderbar. Die wesentlichen Grundgedanken der Gender-Ideologie sind dem Marxismus entlehnt. Die Gender-Feministinnen fanden in den Theorien von Marx und Engels ihr eigenes Thema wieder: Die universale Unterdrückung der Frau durch den Mann und die Mann-Frau-Einzelehe als Ursprung und Urtypus aller Unterdrückung. Bei Marx und Engels heißt es: „Die natürlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau führten zur ersten Arbeitsteilung, basierend auf dem Merkmal Geschlecht und diese Unterschiede sind der Ursprung aller weiterer Teilungen in ökonomische und kulturelle Klassen.“ Dies bedeutet so viel, als dass die erste Klassenteilung, auf der alle übrigen Klassenteilungen und damit alle Ungerechtigkeit aufbauen, auf dem Merkmal des „Geschlechts“ basieren. Um „Befreiung“ für die Frau zu erreichen genügt es also nicht, männliche Privilegien abzuschaffen, so die Gender-Ideologen weiter. Der Mensch müsse grundsätzlich von der Mann-Frau-Einteilung befreit werden. Wenn die Unterschiede zwischen Mann und Frau Ursprung aller Ungerechtigkeiten sind, kann das Ziel nur eine „Gleichheit“ sein, in der alle Unterschiede (soweit wie möglich) beseitigt werden. Aus dem Marxismus übernahmen die Verfechter dieser Ansicht die Formel: „ Verschieden ist ungleich und ungleich ist ungerecht“. In einer gerechten Gesellschaft würden keinerlei Annahmen mehr über „weibliche“ oder „männliche“ Rollen gemacht und „einzelne Genital-Unterschiede“ hätten keine größere Bedeutung mehr als etwa die Augenfarbe, schrieb eine maßgebliche Gender-Feministin. Das ist auch der Grund, warum die Gender-Perspektive den Begriff „sex“ ablehnt und stattdessen „Gender“ als zentralen Begriff gewählt und dahingehend umgedeutet hat, „Gender“ sei nur „gesellschaftlich konstruierte Geschlechtsrolle“, radikal losgelöst von allen biologisch-leiblichen Vorgaben. So wird mit „Gender“ möglich, was mit „Geschlecht“ nicht geht, denn „Gender“ ist beliebig veränderbar. Im Gegensatz zum Geschlecht gibt es auch nicht nur "zwei Gender", sondern viele. Die Ziele von Gender-Perspektive und Gender Mainstraming heißen: Veruneindeutigung von Geschlecht, Auflösung von Ehe und Familie, Schaffung eines neuen, „freien“, auf sich selbst fixierten Menschen jenseits von Geschlechtskategorien; eines Menschen, der sich sein "Gender" und seine Identität immer wieder neu erfindet. Doch in Wirklichkeit geht es um einen Krieg gegen die Biologie und um eine „Freiheit“ (von der Kategorie Geschlecht), die in Wirklichkeit eine Entfremdung vom Selbst ist. Sie führt zur Auflösung von Ehe und Familie und zu einer Aufheizung des Geschlechterkampfes (die Gleichen müssen sich immer wieder vergleichen). Ebenfalls spielt die“ Korruption der Sprache“ eine große Rolle, denn die Umdeutung von Gut zu Böse zeigt sich als erstes in der Sprache. Die öffentliche Wahrnehmung einer Sache verändert sich, wenn man die Worte oder ihre Bedeutung verändert. Ziel dabei ist es, Menschen dazu zu bringen, etwas gutzuheißen, was sie nie tun würden, wenn sie genau wüssten worum es eigentlich geht. Was kann man gegen die Gender-Ideologie tun? Wenn es genügend Frauen und Männer gibt, die ihr Frausein und Mannsein ehrlich bejahen und die bereit sind, sich auf das Abenteuer verlässlicher, gegenseitiger Ergänzung einzulassen, dann wird sich die Gender-Ideologie nicht durchsetzen können. Es geht dabei gerade nicht um die „Austauschbarkeit“, sondern um gleiche Wertschätzungen für „tiefsinnige“ Unterschiede. Natürlich müssen wir eingestehen, dass es zwischen Mann und Frau Unterschiede gibt. Doch darf dieses Bewusstsein nicht dazu führen, eine Höher- oder Minderwertigkeit eines der beiden Geschlechter einzufordern. Beide sind in ihrer natürlichen Art und Weise zu schätzen. Wer also genügend Selbstbewußtsein aufbringt und sich zu seiner Natürlichkeit bekennt, der wird sich auch keine Gedanke über die Gleichschaltung von Mann und Frau machen. Vielmehr wird er somit die Gender-Mainstream-Ideologen in ihre Schranken weisen, da sie eine unwirkliche Idee verfolgen, die zerstörerische Züge annimmt und unserem Volk seine biologische Substanz zu nehmen trachtet.
Autorin: Maike Müller
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Ein kurzer Ausflug in die Welt des "Gender Mainstreaming"