| Ehre, wem Ehre gebührt |
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| Aktionen | |||
| Freitag, den 18. November 2011 um 13:13 Uhr | |||
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Unter dem Motto; „Ehre, wem Ehre gebührt – Großvater ich bin stolz auf dich!“, versammelten sich knapp 80 vorrangig junge Menschen am Treffpunkt, um zum zehnten Mal in Form eines Marsches und eines feierlichen Ehrendienstes an die Schrecken des Krieges zu erinnern, aber auch auf die Büßerkultur und die nationale Selbstaufgabe der verwaltenden Organe und ihrer Helfer und Helfershelfer aufmerksam zu machen. Natürlich durften eben diese Helfershelfer auch am Sonntag nicht fehlen: Eine Abordnung von "Spiegel TV" gab sich die zweifelhafte Ehre und rückte den Teilnehmern der Gedenkveranstaltung auf teils penetrante Weise auf die Pelle.
Während des Marsches reihten sich noch vereinzelt Personen und Gruppen ein, sodass am Ehrenmahl die Teilnehmerzahl auf etwas über 100 anstieg. Der Versammlungsleiter, der aus Wurzen stammende Aktivist Mathias König, verwies bei seiner Eröffnungsrede auf die von der Leipzigerin Julia Nagel ("Die Linke") angemeldete Gegenkundgebung am Bahnhof (zu der sich nach Augenzeugen 30-40 Auswärtige einfanden, die aber recht schnell wieder das Weite suchten), in deren Aufruf zu entnehmen war: „Heldengedenken angreifen (...). Behaltet eure Kränze. Wir trauern nicht um euer Volk!“ Begleitet durch ein enormes Polizeiaufgebot, zog der Aufzug im Schein von Fackeln und Grablichtern schweigend zum Bürgermeister-Schmidt-Platz, wo Pierre Dornbrach auf die herrschenden Zustände einging und den Aktivisten die ungeheure Aufgabe, den toten Helden ebenbürtig für unsere Freiheit zu streiten, in die Erinnerung rief. Während des passend musikalisch untermalten Marsches Richtung Marktplatz schauten unzählige Bürger schweigend aus dem Fenster, standen am Straßenrand – hier und da ein kurzes Nicken. Durch die klare und feste Stimme von Tommy Naumann aus Leipzig wurden unsere Ahnen in den Kreis zurückgerufen und unter Mundharmonikaklängen war den Teilnehmern der Geist der Altvorderen ganz nahe - so nah, dass man sich oft umschaute und doch niemanden erblickte. Oder wie es Tommy Naumann ausdrückte: „Uns hält ein untrennbares Band verbunden. Das Band des deutschen Blutes, das ist es, was wir hier spüren, das ist die unsichtbare Hand, die sich auf unsere Schulter legt, das Raunen im Ohr, das tief in das Bewusstsein dringt: MACHT WEITER!“ JN Muldental
Im Folgenden das Video zum Gedenken in Wurzen:
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